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„Wir tun es, weil wir glauben daran, dass Kommunalpolitik etwas bewegen kann“

„Wir tun es, weil wir glauben daran, dass Kommunalpolitik etwas bewegen kann“

Politischer Aschermittwoch bei der SPD

„Wir tun es, weil wir glauben daran, dass Kommunalpolitik etwas bewegen kann“

Gute Stimmung im Anglerheim beim Heringsessen mit Marion Götz, Anja Singer und Thomas Görlich

„Ich bin zum ersten Mal beim Heringsessen in Karben - und ich gelte als Kurzrednerin“, sagte die Kreisbeigeordnete Marion Götz nach der Begrüßung durch Stadtrat Thomas Görlich zu den zahlreich im ASV-Heim erschienenen Gästen beim traditionellen SPD-Heringsessen. Tatsächlich, in 22 Minuten hatte Marion Götz die beiden Themen Inklusionsplan und Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum nicht nur kurz, sondern auch kurzweilig behandelt.

Marion Götz beim Vortrag, Anja Singer hört zu

Zunächst informierte sie über den im Juli 2025 vom Kreistag beschlossenen Aktionsplan zur Verwirklichung der Ziele einer inklusiven Gesellschaft in Anerkennung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK). Marion Götz: „Mit dem „Aktionsplan Inklusion bekräftigt der Wetteraukreis seinen Willen, eine Region zu gestalten, in der Vielfalt gelebt und eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben möglich wird. Der Plan enthält zahlreiche Maßnahmen in den von der UN-BRK vorgegebenen Lebensbereichen.“ Im „Lebensbereich Mobilität“ sei beispielsweise als Ziel festgelegt worden, dass alle Gebäude des Wetteraukreises barrierefrei werden. Für die künftige regelmäßige Berichter-stattung über die Maßnahmen sei ein Ampelsystem vorgesehen. „Der Aktionsplan ist ein „lebendiges Papier“, das stetig fortgeschrieben werden kann und somit aktuell bleibt“, betonte die Kreisbeigeordnete.

Einen persönlichen Erfolg konnte die Kreisbeigeordnete beim Langzeitthema „Bezahlbarer Wohnraum“ verbuchen: die Gründung der Gesellschaft „Bezahlbarer Wohnraum im Wetteraukreis GmbH“ (BZW GmbH) im Juni 2025 ist vor allem auf ihr Engagement zurückzuführen. Marion Götz hatte das umfangreiche Projekt unter Einbindung der Fraktionen im Kreistag, der 25 Städte und Gemeinden sowie örtlicher Wohnungsbauakteure vorangetrieben und umgesetzt. „An der Gesellschaft sind 22 der 25 Städte und Gemeinden des Wetteraukreises – auch die Stadt Karben – und der Wetteraukreis beteiligt,“ informierte die Kreisbeigeordnete. „Vorrangig berät und unterstützt die Gesellschaft aktuell Kommunen und Bauherren in Fra-gen rund um die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Hierzu gehört u.a. die Recherche nach geeigneten Grundstücken, der Aufbau von Netzwerken zwischen den Akteuren des Wohnungsbaus (z.B. Wohnungsbauunternehmen, Kommunen, Bauherren, Investoren, Grund-stückseigentümer) und die Beantragung von Fördermitteln.“ Als Datengrundlage für die weitere Arbeit lasse der Wetteraukreis derzeit eine Wohnraumbedarfsanalyse von einem Fach-institut er-stellen. Die Ergebnisse werden im Laufe des ersten Halbjahres 2026 vorliegen.

Götz weiter: „Als zweiten Baustein des Konzepts für mehr bezahlbaren Wohnraum hat der Wetteraukreis außerdem eine Förderrichtlinie für bezahlbaren Mietwohnraum beschlossen. Danach können Bauherren, die bezahlbaren Wohnraum errichten, eine finanzielle Förderung des Kreises erhalten. Der Wetteraukreis unterstützt damit Projekte, die Wohnraum für Men-schen mit geringem bzw. mittleren Einkommen und barrierefreie bezahlbare Wohnungen schaffen.“
Erste Vorhaben seien bereits angestoßen worden. „Wir schaffen im Wetteraukreis systematisch bessere Voraussetzungen für mehr bezahlbaren Wohnraum“, sagte Marion Götz zum Schluss ihrer Ausführungen, denn eines sei klar: „bezahlbarer Wohnraum ist Menschen-recht!“

Nach dem Schlussapplaus erhielt die Referentin aus der Hand von Thomas Görlich ein kleines Geschenk. Bevor er selbst mit seinem Vortrag beginnen konnte, begrüßte er noch den hereinkommenden Landtagsabgeordneten Matthias Körner, der spontan nach einem Termin das Anglerheim besuchte.

Görlich nahm mit satirischen Anleihen den Kommunalwahlkampf aufs Korn, stellte fest, dass die Plakate der Wettbewerberparteien teilweise dunkelgrün-blau changieren oder schrill in orange erschrecken, dabei schlecht erkennbar in großer Anzahl an Pfählen, Masten und Bäumen aufgehängt seien. Im Gegensatz dazu die Plakate der SPD: in kräftigem rot, mit deutlicher Schrift und freundlichen Leuten drauf, was er anhand der mitgebrachten Exemplare belegen konnte. „Da die Menschen hier sofort wissen, von wem sie kommen, brauchen wir auch längst nicht so viele Plakate aufhängen wie andere Parteien“, meinte Görlich.

Bevor der Fisch serviert wurde, gab es von Anja Singer noch einen kleinen Vortrag über die Arbeit eines ehrenamtlichen Kommunalpolitikers – zwar ohne Bütt, vom Klang aber ganz nah dran: …“Wir tun das nicht für Schlagzeilenglanz,
nicht für Applaus im Überschwangstanz.
Wir tun es, weil wir glauben daran,
dass Kommunalpolitik etwas bewegen kann“…

Und dann war es soweit: die Teller mit Heringen und Pellkartoffeln wurden serviert von den örtlichen Kandidierenden und auch von Marion Götz, auf den Tischen standen schon die kühlen Getränke. Es wurde noch ein schöner Abend mit viel Gesprächen.

Marion Götz beim Vortrag, Anja Singer hört zuPolitischer Aschermittwoch bei der SPD: „Wir tun es, weil wir glauben daran, dass  Kommunalpolitik etwas bewegen kann“Thomas Görlich begrüßt Matthias Körner, MdLThomas Görlichs kleine WahlkampfsatireThomas Görlich erklärt die WahlplakateProst 1Prost 2: Anja Singer bei ihrer Rede ohne bütt'